Erneuerbare Energien
Energieautarker Betrieb als Planungsziel
Bereits zu Beginn der Planung wurde das Ziel formuliert, die neue Kläranlage so energieeffizient wie möglich zu gestalten und einen Großteil ihres Energiebedarfs selbst zu decken. Dazu werden mehrere Technologien kombiniert: die Erzeugung von Strom und Wärme aus Klärgas, Photovoltaikanlagen mit rund 1,79 MWp Leistung, ein Batteriespeicher sowie weitere Systeme zur Energierückgewinnung. Die Kläranlage wird damit nicht nur Abwasser reinigen, sondern gleichzeitig selbst Energie erzeugen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dabei orientiert sich die Planung am Leitbild einer möglichst energieautarken Kläranlage der Zukunft.
Strom aus Sonnenenergie
Auf dem Gelände sind umfangreiche Photovoltaikanlagen vorgesehen. Neben Solarmodulen auf den Dächern der Betriebsgebäude wird insbesondere eine große Freiflächen-PV-Anlage errichtet.
Insgesamt ist eine installierte Leistung von rund 1,79 Megawatt Peak (MWp) geplant:
- Freiflächenanlage Ostbereich: ca. 1.200 kWp
- zusätzliche Freiflächenanlage: ca. 160 kWp
- Dachanlagen auf den Gebäuden: ca. 430 kWp
Damit entsteht eine Solarstromanlage, deren Leistung rechnerisch dem Strombedarf von rund 600 Haushalten entspricht.

PV-Anlagen der neuen Kläranlage
© Max&Moritz Architektur / Agentur Friedsam
Batteriespeicher
Ergänzend wird ein Batteriespeicher mit mindestens 1 MW Leistung und einer Speicherkapazität von 2 MWh errichtet.
Dadurch kann überschüssiger Solarstrom zwischengespeichert und bei Bedarf wieder genutzt werden. Dies erhöht die Eigenversorgung und reduziert Lastspitzen.















