Abwasserzweckverband Untere Ahr
Abwasserzweckverband Untere Ahr

Unser Team:

 

Christian Meyer - Werkleiter

Telefon: +49 2642 9826-11

E-Mail: christian.meyer(a)azv-untere-ahr.de

 

Sascha Becker - Betriebsleiter

Telefon: +49 2642 9826-14

E-Mail: sascha.becker(a)azv-untere-ahr.de

 

Timm Nöthen - stellvertretender Werkleiter

Telefon: +49 2642 9826-13

E-Mail: timm.noethen(a)azv-untere-ahr.de

Sekreteriat                                                                               

Stephanie Weis                                                                        

                                                                                              

Technik

Andreas Gißler

Mehmet Demirci

Michael Kündgen

Daniel Schwarz

Markus Simon

Jürgen Steiner

Athanasios Thanos

 

Labor

Mareike Schulte

 

Auszubildende

Manuel Gißler

Jaqueline Schäfer

 

 

Die Geschichte des Verbandes


Bereits im Jahre 1955 wurde zwischen den an der unteren Ahr gelegenen Städten und Gemeinden der Zusammenschluss zur gemeinsamen Lösung des Abwasserproblems diskutiert. Nach einigen “Startschwierigkeiten” konnte im Jahre 1961 der als Wasser- und Bodenverband verfasste Abwasserzweckverband “Untere Ahr” gegründet werden.
Mitglieder dieses Verbandes waren seinerzeit Ahrweiler, Bad Neuenahr, Remagen und Sinzig, dazu Bachem und Walporzheim im Stadtgebiet Ahrweiler, Heimersheim mit Heppingen und Ehlingen, die Gemeinden Lohrsdorf mit Green und Gimmigen sowie Kripp als Ortsteil der Stadt Remagen, sowie die Gemeinde Bodendorf.


Nach dem Bau der Hauptsammler (Baukosten ca. 1,5 Mio. €) wurde mit nur geringer Zeitverzögerung der Bau der Kläranlage in Sinzig in Angriff genommen. (Baukosten: ca. 2,5 Mio. €) Die Kläranlage - bei 39.000 Einwohnern auf 54.000 Einwohnerwerte ausgelegt - konnte 1967 in Betrieb genommen werden.
Stickstoff und Phosphor waren bereits Anfang der 80er Jahre als wesentliche Verursacher der Gewässerverunreinigungen bekannt, die zu Sauerstoffmangel sowie Algen und Schlammbildung im Gewässer führten. 1987 war das Robbensterben in der Nordsee der drastisch sichtbare Anlaß, über einen verbesserten und gesetzlich geregelten Abbau dieser Stoffe nachzudenken. Das 10-Punkte-Programm des damaligen Umweltministers Klaus Töpfer forderte vor allem einen verbesserten Stickstoffabbau, wobei auch das Land Rheinland-Pfalz mit dem Landeswassergesetz entsprechende Auflagen erlassen hat.
Gleichzeitig zu dieser Entwicklung wurde auch die Schlammentsorgung durch die Einführung der Klärschlammverordnung und Auflagen für Deponien geregelt. Somit mußte mit einem Kostenaufwand von 2 Mio. € in den Jahren 1985 - 1987 in einer ersten Ausbaustufe die Schlammentwässerung mittels Kammerfilterpresse realisiert werden. Dies war der erste Schritt eines im wesentlichen in 3 Phasen gegliederten Ausbauprogramms für die Kläranlage.

 

Die drei Ausbaustufen der Kläranlage:

• Schlammentwässerung
• Erweiterung der mechanischen und biologischen Reinigungsstufe
für eine Vergrößerung der hydraulischen und organischen Reinigungskapazität
• weitergehende Nährstoffelimination für Stickstoff und Phosphor

 

Der 2. Bauabschnitt, welcher in den Jahren 1988 - 1991 umgesetzt wurde, verursachte einen Kostenaufwand von ca. 16 Mio. €. Parallel dazu wurden verschiedene Verbandssammler hinsichtlich der hydraulischen Kapazität ausgetauscht bzw. neue Trassen verlegt.
Zwischen der Ausbaustufe 2 und 3 haben sich noch zwei kleinere Investitionsmaßnahmen ergeben, die erforderlich waren, um vor allem die Klärschlammbeseitigung kostengünstig und zeitgerecht zu gestalten.

Doch nicht nur die Kläranlagentechnik musste sich stetem Wandel unterwerfen; auch die Organisation des Verbandes wurde umgestellt und angepasst. Mit Genehmigung der Kreisverwaltung Ahrweiler als zuständiger Errichtungsbehörde wurde mit Wirkung vom 01.07.1989 der Wasser- und Bodenverband aufgelöst und ein neuer Zweckverband gegründet. Ziele dieser Umgründung waren - neben den gesetzlichen Forderungen - Neustrukturierungen in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht sowie eine vollkommene Umstellung der finanzwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Verbandsmitgliedern und dem Verband einerseits und zwischen den Verbandsmitgliedern und den Behörden der Wasserwirtschaft andererseits. (Rückübertragung der Vermögens- und Schuldanteile auf die Mitglieder, neue Förderungsmodelle: Direktförderung der Verbandsmitglieder).
Der Zweckverband führt heute den Namen Abwasserzweckverband Untere Ahr und hat seinen Sitz in Sinzig. Mitglieder des Zweckverbandes sind die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Stadt Sinzig, die Stadt Remagen, die Verbandsgemeinde Bad Breisig, die Gemeinde Grafschaft und die Verbandsgemeinde Altenahr.


Organe des Zweckverbandes sind die Verbandsversammlung und der Verbandsvorsteher. Die Geschäfte werden durch eine eigene Verbandsverwaltung geführt. Ein Werkausschuss berät Entscheidungen der Verbandsversammlung vor bzw. fasst Beschlüsse im Rahmen der in der Betriebssatzung vorgegebenen Zuständigkeit. Heute entsorgt der Verband das Abwasser von rd. 100.000 Einwohnergleichwerten (also das Abwasser von Einwohnern und Gewerbebetrieben in einer Größenordnung von insgesamt 100.000 Einwohnern). Mit den stetig steigenden Umweltanforderungen wird auch der Verband weiteren Aufgaben gegenüberstehen, die es im Sinne des Umweltschutzes zu meistern gilt.

 

Hier finden Sie uns:

Abwasserzweckverband

Untere Ahr

Christian Meyer
Grüner Weg 17
53489 Sinzig

Kontakt

Tel.: +49 2642 98260

Fax: +49 2642 9826-50

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag:

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